Beschreiben eines Wappens

Das Beschreiben eines Wappens gemäß der heraldischen Terminologie heißt Blasonieren. Auf Grund einer korrekten Blasonierung ist es möglich den Wappenschild ohne eine Vorlage richtig zu zeichnen.

Zur Beschreibung dienen:

  • die Farben (Tinkturen)
  • die Metalle
  • die Pelze

Es sind nur neun Farben (in der Heraldik Tinkturen genannt) zugelassen, davon fünf eigentliche Farben, zwei Metalle und zwei Pelzarten.

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Anzahl der Adeligen im Kaisertum Österreich im Jahr 1851

Von Dr. Georg Frölichsthal

Erstveröffentlichung in Adler-Zeitschrift Band 23, Heft 5 (Jänner/März 2006), Seite 160-161

Die Anzahl der Nobilitierungen auf dem Gebiet der Habsburgermonarchie war bereits Gegenstand mehrerer ausführlicher Untersuchungen und kann – bis auf die Nobilitierungen der siebenbürgischen Fürsten – als gut dokumentiert gelten.1) Nur selten wurde jedoch auf die Gesamtzahl der in ihren Grenzen lebenden Adeligen Bezug genommen und wenn, dann leider durchwegs falsch.

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Findbuch

Am 15. Jänner 2013 ging die neue Datenbankseite findbuch.at für Opfer des Nationalsozialismus online. Sie ermöglicht die Suche nach Personen und Unternehmen in österreichischen Archivbeständen zu NS-Vermögensentziehungen. Für Forscher auch sehr interessant: die gescannten Adressbücher!

Für die Suche ist eine Registrierung erforderlich. Die Akten sind nicht direkt online einsehbar – sie können in den jeweiligen Archiven angefordert werden.

Hof- und Staatshandbücher

Staatshandbücher, Schematismen, Amtskalender waren stets ein wesentlicher Behelf für die staatliche Verwaltung. Sie stellen auch eine große Hilfe für uns Ahnenforscher dar. Derartige Schematismen gab es in der österreichischen Geschichte unter folgenden Bezeichnungen:

  • 1702-1806: Kayserlicher Und Königlicher Wie auch Ertz-Hertzoglicher Und Dero Residentz-Stadt Wien Staats- und Stands- Calender
  • 1807-1843: Hof- und Staats-Schematismus des österreichischen Kaiserthums
  • 1844-1873: Hof- und Staatshandbuch des österreichischen Kaiserthumes
  • 1874-1918: Hof- und Staatshandbuch der Österreichisch-Ungarischen Monarchie ab 1919: Österreichischer Amts-Kalender

Eine Übersicht über die bereits online verfügbaren Bände finden Sie auf der Seite der Österreichischen Nationalbibliothek unter http://alex.onb.ac.at/shb.htm

Dipl.-Ing. Leopold Strenn

Peter Prokop: Die Tagebücher des Joseph Carl Rosenbaum (ÖNB SN 194- 204) – eine Arbeitstranskription

Die in unserer Datenbank abgebildete Arbeitstranskription der in der Österreichischen Nationalbibliothek (Sammlung von Handschriften und Alten Drucken) in 11 Manuskriptbänden aufbewahrten Tagebücher des gräflich Esterházyschen Sekretärs Joseph Carl Rosenbaum (1770-1829) wurde vom Autor ursprünglich für private Zwecke als Findhilfe für architekturgeschichtliche Recherchen angefertigt, um das digitale Auffinden von Personen und Zusammenhängen zu erleichtern, die im Zusammenhang mit der Arbeit am „Architektenlexikon Wien 1770-1945“ relevant wurden.

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Adel heute. Rechtlicher Rahmen und soziologische Beobachtungen

Vortrag bei den Braunauer Zeitgeschichtetagen am 29. September 2012 / Dr. Georg Frölichsthal
(erschienen in den St. Johanns Club Nachrichten 381 (Dezember 2012) S. 25-28)

Inhalt:

  1. Rechtlicher Rahmen
    1. Was ist Adel heute?
    2. Adelsaufhebung
    3. Rechtliche Unterschiede zwischen Deutschland zu Österreich
    4. Rechtliche Konsequenzen des Adelsaufhebungsgesetzes in Österreich
  2. Soziologische Beobachtungen
    1. Betrachtung des Adels von außen
    2. Allgemeine Verhaltensweisen des Adels
    3. Unterschiedliche Verhaltensweisen auf Grund von Differenzierungen innerhalb des Adels
    4. Unterschiedliche Verhaltensweisen auf Grund der unterschiedlichen Rechtslage in Österreich und Deutschland
  3. Schluss

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